ALMS | Abu Dhabi

Podium für Proton Competition in Abu Dhabi

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Ummendorf – Erfolgreiches Saisonfinale für Proton Competition in der Asian Le Mans Series: Beim Vierstundenrennen am Sonntag auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi belegten Giorgio Roda (ITA), René Binder (AUT) und Julien Andlauer (FRA) im Oreca 07-Gibson mit der Startnummer 22 den dritten Platz.

Das zweite Podium nach Dubai vor einer Woche stellte Julien Andlauer mit einer sehenswerten Aufholjagd in der Schlussphase sicher. Dabei fuhr der Franzose auch die schnellste Rennrunde.

Die Finalrennen auf dem Formel-1-Kurs in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate stellten die Teams vor große Herausforderungen. Nach einer roten Flagge im ersten Rennen am Samstag blieben nur noch 25 Minuten auf der Uhr – zu wenig für Julien Andlauer, um das Auto zu übernehmen und in seinem Stint mehr herauszuholen als den fünften Platz.

Auch das zweite Rennen am Sonntag wurde nach einem Unfall mit der roten Flagge unterbrochen – diesmal für über eine Stunde. An der Kollision beteiligt war auch der zweite Oreca 07-Gibson von Proton Competition: Für die Startnummer 55, mit der PJ Hyett (USA), Harry Tincknell (GBR) und Paul-Loup Chatin (FRA) am Vortag als Neunte ins Ziel kamen, war das Rennen dadurch bereits nach 20 Runden zu Ende. Und ein leichter Wüstenregen sorgte später für zusätzliche Aufregung und Hektik in der Boxengasse.

Stimmen zu den Rennen
Michael Ried
, Teameigner und Technischer Direktor Proton Competition: „Unsere erste Saison in dieser wettbewerbsstarken Meisterschaft war eine gute Erfahrung. Die spannenden und hart umkämpften Rennen haben sicherlich dazu beigetragen, das Interesse an Sportwagenrennen in dieser Region weiter zu verstärken.“

Christian Ried, Teameigner Proton Competition: „Das war ein erfolgreicher Abschluss einer kurzen, aber sehr intensiven Meisterschaft. Auch wenn nicht alles perfekt für uns gelaufen ist und die rote Flagge vor allem im ersten Rennen in Abu Dhabi zur Unzeit kam, können wir zufrieden sein. Wir nehmen auf jeden Fall wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.“

Julien Andlauer (Oreca 07 #22): „Das war ein spannendes Finale. Super, dass es für uns nach unserem zweiten Platz in Dubai auch in Abu Dhabi für ein Podium gereicht hat. Ohne die rote Flagge im ersten Rennen wäre auch da mehr möglich gewesen. Doch die wenigen Minuten, die ich in meinem Stint hatte, waren einfach zu kurz, um weiter nach vorne zu fahren.“

Harry Tincknell (Oreca 07 #55): „Schade, dass das letzte Rennen dieser spannenden Meisterschaft für uns nur so kurz war. Wir hätten, auch im Hinblick auf 2025, weitere Rennkilometer mit dem Auto gut gebrauchen können.“

Asian Le Mans Series, 4. und 5. Lauf in Abu Dhabi/VAE