Bahrain

WEC, 4. Lauf Sakhir/Bahrain

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Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 4. Lauf in Sakhir/Bahrain

„Wir werden stärker zurückkommen“

Sakhir – Beim Achtstundenrennen in Sakhir/Bahrain wechselten für das Team Dempsey Proton Racing Licht und Schatten. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 88, gefahren von Thomas Preining (Österreich), Khaled Al Qubaisi (Abu Dhabi) und Adrien De Leener (Belgien), behauptete sich in der ersten Rennhälfte in der Spitzengruppe der stark besetzten Klasse GTE-Am und lag kurze Zeit sogar in Führung. Doch nach vier Stunden kam das vorzeitige Aus. Im zweiten 911 RSR der Mannschaft aus Ummendorf mit der Startnummer 77 belegten Christian Ried (Schönebürg), Matt Campbell (Australien) und Riccardo Pera (Italien) beim vierten Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft auf dem Bahrain International Circuit den sechsten Platz.

Stimmen nach dem Rennen
Michael Ried
, Teameigner und Technischer Direktor: „Wir waren zuversichtlich, uns mit einem Topergebnis in die Winterpause verabschieden zu können. Das ist uns leider nicht gelungen, obwohl wir nach einer starken Performance im Training und Qualifying auch im Rennen anfangs gut mithalten konnten. Jetzt werden wir die Pause nutzen, um neue Kräfte zu sammeln und dann 2020 noch stärker zurückzukommen.“
Christian Ried (Porsche 911 RSR #77): „Eigentlich hatten wir in Bahrain auf eine Podiumsplatzierung gehofft. Doch auf dieser sehr anspruchsvollen Strecke hat es in unserer stark besetzten Klasse nicht für ein besseres Ergebnis gereicht. Die Gründe dafür werden wir zusammen mit unseren Partnern in aller Ruhe analysieren und die nötigen Schlüsse daraus ziehen. Wir sind stärker, als wir zuletzt zeigen konnten.“
Thomas Preining (Porsche 911 RSR #88): „Das Rennen lief anfangs ganz gut für uns. Wir waren über weite Strecken vorne mit dabei, fuhren kurzzeitig sogar an der Spitze. Schade, dass wir nicht bis zum Schluss um eine gute Platzierung kämpfen konnten.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Am

  1. Keating/ten Voorde/Bleekemolen (USA/NL/NL), Porsche 911 RSR, 233 Runden
  2. Dalla Lana/Turner/Gunn (CDN/GB/GB), Aston Martin, 233
  3. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 233
  4. Collard/Perrodo/Nielsen (F/F/DK), Ferrari 488 GTE, 232
  5. Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, 232
  6. Ried/Pera/Campbell (D/I/AUS), Porsche 911 RSR, 231
  7. Ishikawa/Beretta/Cozzolino (J/MC/I), Ferrari 488 GTE, 232
  8. Grimes/Mowlem/Hollins (GB/GB/GB), Ferrari 488 GTE, 230

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Dempsey Proton Racing tritt mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am gegen starke Konkurrenten von Aston Martin, Ferrari und Porsche an.

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz für Dempsey Proton Racing in der Sportwagen-Weltmeisterschaft ist am 23. Februar 2020 das Rennen Lone Star Le Mans in Austin/USA.